Die fernöstliche Küche kann ohne Übertreibung als die gesündeste und phantasievollste der Welt bezeichnet werden. Die asiatische Kochkunst ist so vielfältig wie die einzelnen Länder, Sitten und Gebräuche, geheimnisvoll und raffiniert, exotisch und verführerisch.
In China hat sich im Laufe der Jahrtausende eine Küche entwickelt, die heute weit über die Grenzen Asiens hinaus beliebt und geschätzt wird. Der Grund für diese Beliebtheit liegt im Einfallsreichtum und der Experimentierfreudigkeit der Chinesen, die sie in Zeiten der Not und Entbehrung anzuwenden wussten. Zusehens geprägt wurde diese traditionsreiche Küche außerdem durch Religion, Medizin und Philosophie, ebenso durch die Einflüsse verschiedener Volksgruppen. Das Ergebnis all dieser Einflüsse spiegelt sich in der abwechslungsreichen, geschmackvollen und äußerst gesunden Nahrung der Asiaten wider.
Auch die thailändische Küche erfreut sich zusehends an Beliebtheit. Sie unterscheidet sich nur wenig von der chinesischen Küche, hat aber trotzdem eine gewissen Eigenständigkeit bewahrt. So essen die Thailänder beispielsweise nicht wie vermutet mit Stäbchen, sondern mit Messer und Gabel. Die Gerichte sind köstlich leicht und meist sehr scharf gewürzt. In thailändischen Töpfen findet man auch viele exotische Früchte wie z.B. Litschis, Ananas und Papayas verfeinert mit Kokosmilch.
Ein weiteres besonderes Kennzeichen für den asiatischen Raum ist die Zubereitung der Speisen im WOK. Die Zutaten sind ganz frisch und werden zerkleinert in wenig Öl ganz kurz gebraten. So bleiben sie schön knackig und aromatisch. Traditionell gehört zu jedem Gericht Reis. Die Asiaten kennen auch kein „Hauptgericht“. Es werden einfach alle Speisen auf den Tisch gestellt und jeder bedient sich nach Lust und Laune.