Nie mehr im Leben scheuern, davon träumen vielleicht auch Sie manchmal - besonders beim zeitaufwendigen Putzen des Badezimmers.
Um Ihnen lästiges Schrubben und Scheuern (und der Umwelt belastende Putzmittel) weitgehend zu ersparen, haben sich Bad- und Sanitärhersteller etwas Neues einfallen lassen: eine schmutzabweisende Oberflächenveredelung für Duschtassen, Toiletten, Waschbecken und Fliesen. Sie wird auf das schon fertig gebrannte Waschbecken oder WC aufgetragen, bevor es einen abschließenden Brand mit einer transparenten Beschichtung bekommt. So entsteht eine glatte und porenlose Oberfläche, die bewirkt, dass sich Wassertropfen im Waschbecken oder WC zusammenziehen. Das Wasser perlt so schneller ab und spült dabei Schmutz, Seifenreste und Kalk mit sich.
Keine Scheuermittel
Zur Reinigung solcher Oberflächen sollten Sie deshalb keinesfalls Scheuermittel benutzen, da diese Reiniger die glatte Oberfläche wieder aufrauen. Auch auf Schwämme mit Vlies sollten Sie verzichten. Manche Beschichtungen sind zudem sehr empfindlich gegen Säure. Beachten Sie deswegen bei der Wahl des Reinigungsmittels immer die Herstellerempfehlung.
Auch Badewannen und Duschen werden mit einer glasartigen Spezialoberfläche, von der das Wasser abperlt, angeboten. Um dieses Verfahren anwenden zu können, müssen Bade- oder Duschwannen allerdings aus Stahl-Email bestehen. Zur Reinigung genügen in diesem Fall Wasser und ein weiches, feuchtes Tuch.
Alte Sanitärkeramik selbst versiegeln
Um die Vorteile von einer Oberflächenversiegelung zu genießen, müssen Sie jedoch nicht immer gleich die gesamte Sanitärkeramik im Bad austauschen. Als Alternative gibt es auch eine Versiegelungsflüssigkeit, die Keramikoberflächen für drei bis vier Monate schmutzabweisend macht. So steht einem entspannenden Badevergnügen ohne Scheuern nichts mehr im Wege.