Stimmungsvolles Ambiente für ein 'besonderes' Dinner ...

Esskultur hat Hochsaison. Während früher das „gute“ Porzellan nur zu ganz besonderen Anlässen aus dem Schrank geholt wurde, gelten heute neue Spielregeln. Denn man genießt heute oft und gerne in vollen Zügen und dazu gehört einfach auch ein stimmungsvolles Ambiente. Das Bone China wird bei einer spontan angesagten Kochparty genauso eingesetzt wie beim Frühstück mit der besten Freundin. Dabei macht es Spaß, Anleihe in traditionellen „Knigges“ zu nehmen und diese mit zeitgemäßen Tischtrends zu kombinieren.

 

Die Basics

 

Auf dem "Weißen Gold", wie Porzellan auch genannt wird, speist es sich vorzüglich. Veredelt durch besondere Brennvorgänge und die Glasur, sind Teller, Tassen und Platten aus Porzellan das hochwertigste Geschirr und taugen gerade deshalb für den Einsatz im Alltag. Früher gerne mit Zwiebel und Blumen ausgestattet, kommt das Bone China (dt.: Knochenporzellan) heute am liebsten ganz weiß auf den Tisch. Daneben macht sich Besteck aus Edelstahl am besten. Es sind mehrere Gänge geplant? Die Speisenvielfalt lässt sich mit dem richtigen Besteck ankündigen und macht die Gäste neugierig. Salatgabel und Suppenlöffel kommen als Einzelgänger daher, Vorspeisen- und Hauptspeisen-Besteck unterscheiden sich primär in der Größe. Bei Fisch hat die Erfahrung gezeigt, dass man unangenehmen Gräten besser mit stumpfen Kanten zu Leibe rückt, als sie mit spitzer Messerschneide zu teilen. Ist kein eigenes Fischbesteck vorrätig, kann man sich übrigens auch mit zwei Gabeln behelfen. Hat man mehrere Besteckpaare vor sich liegen, gilt: mit dem äußersten Duo beginnen, und sich dann Gang für Gang nach innen vorarbeiten. Gläser werden auch von (rechts) außen nach innen gedeckt.

 

Edel serviert

 

Den Feinschliff geben die Details: Mit Platztellern, in allen Farben und Materialien erhältlich, lässt sich das Basic-Geschirr immer neu präsentieren. Zu unterst gedeckt, kommen Platzteller auf einer Tischplatte auch „plain“ - ohne Tischtuch - gut zur Geltung. Wer auf Tuchfühlung gehen will, kann gegenüber sitzende Esser mit Tischläufern verbinden. Der Trend bei Servietten geht heute wieder in Richtung Stoff – von Baumwolle bis Damast. Witzig sind zusätzlich gedeckte, kleine Cocktailservietten aus Papier in 25x25cm, die man farblich wiederum variieren kann.

 

Weißwein macht bei Tisch eine schlanke Figur im Wein-Cooler und behält dabei die richtige Temperatur. Rotwein hingegen fühlt sich wohl im Dekanter. Eine Dekantier-Karaffe verbindet traditionelle Weinkultur mit modernen Erkenntnissen: Die Formgebung bietet dem Wein eine große Oberfläche, die eine optimale Luftzufuhr gewährleistet und so die Aromen schneller freisetzt. Die so genannte Dekantier-Ente geht übrigens bereits zurück auf frühe Weingefäße der Antike!

 

Tischkultur neu: Schalen, Platten und Stäbchen

 

Der Asien-Trend in den heimischen Küchen spiegelt sich mittlerweile nicht nur in der gängigen Wok-Ausstattung wider. Viele Hersteller bieten bereits eigene Schalen-Sets auf Holzplatten und spezielles Sushi-Geschirr an. Damit kann die variantenreiche asiatische Küche, in der großer Wert auf Speisen-Präsentation und Gestaltung gelegt wird, auch stilgerecht zu Hause genossen werden. Hochwertige Stäbchen aus lackiertem Holz, die auch abwaschbar sind, machen den Genuss perfekt. Dekorativ und funktionell sind Fingerschalen aus Glas, Kupfer oder Silber. Gefüllt mit Wasser und einer Zitronen- oder Limettenscheibe sind sie hilfreich bei allen Speisen, die mit den Händen gegessen werden, wie Shrimps, Frühlingsrollen oder Fleisch-Spießchen.

 

Die Vorfreude auf ein gemeinsames Essen kann noch gesteigert werden:

 

- mit einer persönlichen, handgeschriebenen Einladungskarte. Sie kündigt bereits die besondere Atmosphäre an!

- mit einem „Motto“ und einem besonderen Dress-Code. Das macht aus einem Abendessen eine Dinner-Party und aus einem Frühstück einen Edel-Brunch!