Ohne Luft könnten wir Menschen nicht atmen, ohne Augen nicht sehen und ohne Licht hätten wir keine Farben. Dank des Lichts leben wir in einer farbigen Welt.
Ob sich ein Mensch in seinem Eigenheim so richtig wohl fühlt und entspannen kann, hängt einerseits von den Räumlichkeiten des Eigenheims ab, andererseits auch von der passenden und persönlichen Einrichtung. Eine wesentliche Rolle spielt aber definitiv die Farbgestaltung in den eigenen vier Wänden. Farben wirken auf uns Menschen und können in uns Aktivität oder Passivität sowie Wohlbefinden oder Unlustgefühle auslösen. Durch die Wirkung, die von den einzelnen Farben ausgeht, besteht die Möglichkeit Räume zu weiten oder zu verengen.
Es gibt die drei Grundfarben Gelb, Rot, und Blau, alle anderen Farben sind Mischfarben. Die verschiedenen Farbgruppen weisen jeweils charakteristische Merkmale auf, die es zu unterscheiden gilt. Rot und Orange sind warme Farben, sie aktivieren und verkleinern den Raum optisch. Eine helle, warme Farbe ist Gelb, denn sie wirkt leicht und erheiternd, hellt den Raum zusätzlich auf und gilt auch als Ersatz für Sonnenlicht. Für Wohnräume, die nach Norden zeigen, empfiehlt es sich daher, sie in diesem Farbton zu halten. Die andere Farbkategorie ist die der kalten Gattung. Dazu gehören Blau, Blaugrün und Türkis, sie vermitteln alle eine Assoziation zu Wasser und Eis. In hellen Räumen mit viel Sonnenlicht wird ein mittleres Blau daher auch als sehr erfrischend empfunden.
Die richtigen Farben muntern auf und steigern das Wohlbefinden. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, dass man sich über die Farbgestaltung in seinem Zuhause sorgfältig Gedanken macht, um sich darin auch richtig wohl fühlen zu können. Die Grundfarben sind dabei genauso wichtig wie die Akzentfarben. Letztendlich sollen drei Kriterien erfüllt werden: die beabsichtigte Raumwirkung, die Kombination und natürlich auch der persönliche Geschmack.